Inspiration & Trends · 6 min Lesezeit
Hochzeitsfotografie-Styles und ihr Einfluss auf dein Brautstyling
Editorial, fine art, dokumentarisch — der Stil deines Fotografen beeinflusst, welches Make-up und welche Frisur am besten funktioniert.
Editorial-Stil
Inszenierte, fashion-mäßige Bilder. Brautstyling oft etwas dramatischer — definierte Augen, klare Lippen, statement-frisuren. Auf editorial-Fotos kommt viel Make-up zur Geltung. Wenig Make-up wirkt blass.
Fine Art Stil
Soft, romantisch, mit Lichtstrahl-Effekten und pastelligen Tönen. Brautstyling weicher, natürlicher, mit Erdtönen und subtilem Glanz. Zu hartes Make-up schießt aus dem Lichtstil heraus.
Dokumentarischer Stil
Echte Momente, ungestellt. Brautstyling muss den ganzen Tag perfekt halten, weil der Fotograf jeden Moment einfängt — auch nicht-perfekte. Hier zahlt sich Long-Wear-Strategie maximal aus.
Klassisch porträt-orientiert
Posierte, klar komponierte Porträts. Brautstyling sollte symmetrisch und sauber sein — Asymmetrien werden auf solchen Fotos sehr deutlich sichtbar. Augenbrauen und Lippen müssen exakt sein.
Wie du deinen Fotograf-Stil identifizierst
Schau dir das Portfolio mehrerer kompletter Hochzeiten an, nicht nur einzelne Highlights. Lies, wie der Fotograf seinen Stil selbst beschreibt. Frag in deinem Probetermin: "Welche Brautstylings funktionieren auf deinen Fotos am besten?" Eine professionelle Fotografin hat darauf eine konkrete Antwort.
Verwandte Themen: Fotograf und Brautstylistin: Die unterschätzte Koordination, Brautmakeup für Fotos: Was die Kamera anders sieht als der Spiegel, Zeitlos oder trendy? Wie du 2027 entscheidest, was 2057 noch schön ist
Geschrieben von Lisa Zomack — Hair & Make-up Artist, Brautstyling-Expertin in Kösching bei Ingolstadt. Über 200 Bräute begleitet, 20+ internationale Masterclasses absolviert, Brautstyling-Mentorin seit 2023. Termin anfragen · Über mich